
Ratgeber · Heilung
Die Heilung nach einer Haartransplantation folgt einem typischen Muster. Einige Phasen wirken beunruhigend, sind aber völlig normal — allen voran der vorübergehende Ausfall der transplantierten Haare. Hier ist der Verlauf mit den gängigen Orientierungswerten.
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Die Kopfhaut spannt, der Spenderbereich kann schmerzen. Eine Schwellung wandert oft von der Stirn Richtung Augen und geht nach einigen Tagen zurück. Die frischen Grafts sind empfindlich — nicht kratzen, nicht reiben.
Kleine Krusten bilden sich um jedes Graft und lösen sich mit der ersten Haarwäsche nach Anleitung. Rötungen können länger sichtbar bleiben, besonders bei heller Haut.
Viele transplantierte Haare fallen aus. Das gehört zum normalen Zyklus: Die Wurzel geht in eine Ruhephase und treibt danach neu aus. Manchmal fallen auch vorhandene Haare in der Umgebung vorübergehend aus.
Ab dem dritten oder vierten Monat wachsen neue, anfangs feine Haare. Nach etwa sechs Monaten ist ein deutlicher Teil sichtbar, nach zwölf bis achtzehn Monaten das endgültige Ergebnis — Dicke und Struktur nehmen bis dahin zu.
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