
In München ist Fläche teuer, und eine Kosmetikkabine braucht davon nicht viel. Deshalb vermieten viele Institute und Day-Spas einzelne Räume oder Liegen an selbstständige Kosmetikerinnen. Für dich heißt das: professionelles Umfeld ohne eigenen Mietvertrag über Jahre.
Wer hochwertige Gesichtsbehandlungen anbietet, braucht ein Umfeld, das dazu passt. Ein Institut in Bogenhausen spricht andere Kundinnen an als ein Studio in Giesing. Beides kann richtig sein.
Empfang, Wartebereich, Wäscheservice: In größeren Instituten kannst du solche Leistungen mitnutzen. Kläre, was in der Miete enthalten ist und was extra kostet.
Manche Kabinen sind mit Geräten ausgestattet. Prüfe, ob du sie nutzen darfst, ob die Wartung belegt ist und ob deine Fachkunde dafür ausreicht.
Kosmetik ist zulassungsfrei. Die Gewerbeanmeldung nimmt das Kreisverwaltungsreferat entgegen. Einen Meisterbrief brauchst du nicht.
Wer Laser, IPL, Hochfrequenz oder Ultraschall kosmetisch einsetzt, braucht einen Fachkundenachweis nach NiSV. Bestimmte Anwendungen dürfen nur Ärzte durchführen.
Für den Infektionsschutz ist das Gesundheitsreferat der Stadt München zuständig. Halte einen Hygieneplan bereit und dokumentiere Behandlungen mit Verletzungsrisiko.
Injektionen und verschreibungspflichtige Wirkstoffe sind keine Kosmetik und gehören nicht in eine gemietete Kabine.
Institute mit einem Raum, der an einigen Tagen leer steht, können ihn an eine Kosmetikerin mit eigener Kundschaft vermieten. Regelt Haftung für Geräte, Reinigung zwischen den Behandlungen und den Umgang mit gemeinsamen Kundinnen.
ChairMatch baut das Angebot in München gerade auf. Freigeschaltete Inserate siehst du unter Mietangebote; ist dort noch nichts Passendes dabei, vermerken wir deinen Wunsch mit der Anfrage und melden uns persönlich.
Sag uns, was du suchst oder anbietest. Wir melden uns persönlich.