
München gehört zu den teuersten Gewerbemiet-Standorten in Deutschland. Ein eigener Salon ist für viele Friseurinnen und Friseure deshalb ein großer Schritt. Ein gemieteter Stuhl in einem bestehenden Salon macht die Selbstständigkeit bezahlbar, und Saloninhaber verteilen die Ladenmiete auf mehr Schultern.
Bei hohen Mieten zählt jeder belegte Platz. Für Inhaber wird ein freier Stuhl schnell teuer, für Selbstständige ist ein eigener Laden oft nicht finanzierbar. Die Stuhlmiete verbindet beides.
Maxvorstadt, Schwabing, Glockenbachviertel, Haidhausen oder Sendling: Kundinnen bleiben oft ihrem Viertel treu. Ein Platz dort, wo deine Kundschaft wohnt oder arbeitet, füllt den Kalender schneller.
Viele arbeiten in der Innenstadt und wohnen im Umland. Termine vor der Arbeit oder in der Mittagspause sind ein Argument für Plätze nahe S-Bahn-Stammstrecke und U-Bahn.
Friseurarbeit auf eigene Rechnung setzt die Eintragung in die Handwerksrolle voraus, mit Meisterbrief oder anerkannter Ausnahme wie der Altgesellenregelung. Zuständig ist die Handwerkskammer für München und Oberbayern.
In München nimmt das Kreisverwaltungsreferat die Gewerbeanmeldung entgegen, auch online. Das Finanzamt meldet sich danach mit dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung.
Arbeitest du mit eigener Kundschaft, eigenen Preisen und eigenem Kalender, spricht das für Selbstständigkeit. Bei Zweifeln hilft das Statusfeststellungsverfahren der Deutschen Rentenversicherung.
Inhaber sollten im Vertrag regeln, welche Tage und Zeiten vermietet sind, wer Farbe und Pflegeprodukte stellt und wie Kundendaten getrennt bleiben. Eine Vorlage gibt es im Vertrag-Generator.
ChairMatch baut das Angebot in München gerade auf. Freigeschaltete Inserate siehst du unter Mietangebote; ist dort noch nichts Passendes dabei, vermerken wir deinen Wunsch mit der Anfrage und melden uns persönlich.
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